Es gibt keinen Ersatz für frische Luft

10 Gründe warum man regelmäßig lüften soll

1) Verringerung der Luftfeuchte und damit auch die Reduzierung von Schimmel, Bakterien, Vieren, Hausstaubmilben und Ungeziefer.

2) Reduzierung von Wohnraumgiften (Ausgasung von Möbeln, synthetische Baustoffe, Teppiche und Oberflächenbehandlung).

3) Entfernung von schlechten Gerüchen.

4) Erhöhung der negativen Luft-Ionen (wichtig für die allgemeine Gesundheit)

5) Verringerung von CO2: Empfehlenswert ist Frischluftqualität (CO2-Anteil ca. 0,07%); Symptome von zu viel CO2 sind Kopfschmerzen.

6) Entladung von elektrostatischer Aufladung.

7) Erhöhung von negativ geladenen Sauerstoff.

8) Sauerstoff- und Frischluftversorgung.

9) Leistungssteigerung und Wohlbefinden.

10) Erhöhtes Wohlbefinden und Gesundheit.

 


Mein neuester Blogartikel

Lüften? Aber richtig!

 

Wie lüftet man im Winter?

Gerade im Winter muss in Innenräumen regelmäßig und gezielt gelüftet werden!

Warum? Durch die meist dichten Fenster besteht kaum ein Luftaustausch, der notwendig ist um die Feuchtigkeit, die durch das Wohnen entsteht (duschen, kochen, atmen, Blumentöpfe, Aquarien etc.) abzuführen und die verbrauchte Luft (hoher CO2 Anteil) mit Frischluft auszutauschen.

 

Beim Lüften gibt es 3 grundlegende vorgangsweisen:

Falsch: wenig oder gar nicht lüften.

Falsch wenn die Temperatur draußen unter +5°C liegt: Dauerlüften (gekippte Fenster), ½ Stunde oder länger im einen Stück lüften und dafür dann den ganzen Tag nicht mehr. In diesem Falle kühlen die Wände viel zu stark ab, Wärme geht verloren, Gefahr von Kondensationsfeuchte an den abgekühlten Wänden, ausreichender Luftaustausch bei gekippten Fenster nur über längere Zeit. Wenn nur einmal lange gelüftet wird, haben wir nicht den notwendigen Luftaustausch über den ganzen Tag verteilt.

Richtig: Wenn die Temperatur draußen kalt ist (unter +5°C) nur kurz lüften (max. 5min), länger kann nur bei über 10°C Außentemperatur gelüftet werden, da sonst der Raum auskühlt (Energieeffizient lüften). Um einen raschen Luftaustausch zu erreichen, müssen die Fenster komplett geöffnet werden. Noch effizienter ist es, wenn zwei gegenüberliegende Fenster geöffnet werden. Man sollte regelmäßig mehrmals am Tag lüften, je nachdem ob dieser Raum benutzt wird, 3-5x oder sogar öfters wenn es notwendig ist (z.B. bei größerer Anzahl von Leuten, wenn Wäsche aufgehängt wird, wenn gekocht wird etc.).

Merke: 3 Personen im Haushalt produzieren bis zu 14 Liter Wasser am Tag.

 

Empfehlung: Verwendung von einen Klimamessgerät, dass die relative Luftfeuchtigkeit und Temperatur anzeigt: bei 20-22°C sollte diese idealerweise zwischen 40-55% liegen. Darüber sollte wieder gelüftet werden, damit es nicht zu Kondensationsfeuchte an Ecken, Fenster-Laibungen und hinter Möbeln an Außenwänden kommt (Abstand mind. 5cm – besser 10cm, sonst Schimmelgefahr). Auch sollten die benutzen Räume ausreichend beheizt werden z.B. Schlafzimmer nicht unter 16°C, da sonst durch kalte Wände Kondensationsfeuchte und Schimmel entsteht. Als Farbe möglichst Mineralfarbe oder in Schimmel gefährdeten Bereichen Kalkanstrich verwenden.

 

Wichtig: Schließen Sie immer die Türen zwischen unbeheizten und beheizten Räumen. Ansonsten kommt es in unbeheizten Räumen zu Kondensfeuchte und Schimmel!

 

Fragen und Antworten: Lüften

 

Warum sollte man lüften?

Um die verbrauchte Luft gegen eine frische Luft auszutauschen (mehr Sauerstoff zum Atmen), frische Luft kann im Winter besser beheizt werden (Energie sparen) und eine durch Feuchtigkeit angereicherte Luft soll gegen ein trockenere Luft ausgetauscht werden. (Vorbeugung gegen Schimmel)

 

Welche Arten des Lüftens gibt es?

Fenster kippen (Luftwechsel erst nach 30-60Minuten), Stoßlüften (Luftwechsel nach 5-10Minuten)  und Querlüften (Luftwechsel bereits nach 1-5Minuten)

 

Was bedeutet Stoß- und Querlüften?

Es bedeutet jeweils das Fenster kurz komplett aufzumachen. Beim Querlüften wird zusätzlich die Tür oder ein gegenüberliegendes Fenster geöffnet. Vorzugsweise im Winter und wenn es draußen kalt ist, damit die Wände im Zimmer nicht komplett auskühlen, vor allem in Fensternähe, wo es dann zu Schimmelbildung kommen kann. (Bildung von Kondensationsfeuchte an den Wänden). Außerdem geht weniger Wärmeenergie verloren.

Merke: verbraucht Luft braucht mehr Energie zum Aufheizen!

 

Was bedeutet Kondensationsfeuchte?

Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert aus, wenn die Luft stark genug abkühlt oder auf eine entsprechend kalte Oberfläche trifft. Man spricht auch von Schwitzwasser, Tauwasser und wird in der Wetterkunde Niederschlag genannt.

 

Was ist der Taupunkt?

Der Taupunkt ist die Temperatur, wo das Wasser in der Luft zu Tauwasser umgewandelt wird (kondensiert).

 

Warum sollte man einen Keller in Sommer bei Hitze nicht lüften?

Heiße Luft kann viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Z.B. ist die Luft 30°C heiß, so kann diese doppelt so viel aufnehmen wie bei 18°C und vier mal so viel wie 8°C. Wenn nun feucht warme Luft in den kalten Keller kommt, kühlt die Luft ab und die überschüssige Feuchtigkeit, schlägt sich an den kalten Stellen im Keller nieder.

(ähnlich wie in der Natur, wenn die Luft in der Nacht abkühlt und am morgen sich die Feuchtigkeit aus der Luft als Tau niederschlägt).

 

Wann kann ich den Keller im Sommer lüften?

Bei einer Hitzewelle am besten gar nicht! Die Luft kühlt selbst in der Nacht nicht genug ab, sodass die Feuchtigkeit nicht als Niederschlag (Tau) aussondern kann und bei länger andauernder Hitze immer mehr wird. In so einen Fall benutzt man am besten stoßweise einen Luftentfeuchter (nicht zu lange, da er sonst Feuchte von außen oder sogar über der Wand nach zieht). Der Luftentfeuchter im Keller sollte nicht niedriger als auf 60% relativer Luftfeuchtigkeit eingestellt sein. Für den Sommer ist im Keller eine relative Luftfeuchtigkeit von 65% angemessen, ansonsten entsteht nur ein unnatürliches Vakuum und Luft wird von Außen nachgezogen - unnötiger Stromverbrauch.

Sollte es im Sommer stark abkühlen (ca. 15°C oder darunter), dann kann der Keller gut durchgelüftet werden, da nunmehr der Taupunkt tiefer ist als die kalten Ecken im Keller.

Sollte bei einer Hitzeperiode zwischendurch gelüftet werden, dann am besten nur vor Sonnenaufgang, wenn die Temperatur am tiefsten ist (darf auf keinen Fall 20°C oder mehr haben!)

Merke: auf keinen Fall bei einer Hitzeperiode nach Sonnenaufgang lüften, da hier der Tau in der Natur wieder verdunstet und dadurch die tatsächliche Luftfeuchtigkeit steigt!

 

Kann ich bei Regen lüften?

Was den Keller speziell im Sommer angeht, kommt es auf die Temperatur an.

Ist es gewittrig und schwül, darf man den Keller auf keinen Fall lüften. Regen bei 20°C und mehr hat einen sehr hohen Taupunkt z.B. 17°C und mehr, das würde bedeuten, dass der Keller und auch Wände sofort zu schwitzten beginnen. Auch das Lagergut würde feucht werden (speziell organisches Material: Papier, Holz, Kartons, Leder, Stoffe). Der Schimmel wäre vorprogrammiert!

Zieht allerdings eine Kaltfront durch und sinkt die Temperatur unter 15°C, so kann gut durchgelüftet werden, selbst bei Regen, weil der Taupunkt (ist immer unter der tatsächlichen Temperatur) tiefer ist, als die kältesten Stellen im Keller. Nach dem Regen, wenn sich ein Hoch aufbaut, ist in der Regel die Luft relativ trocken, vor allem wenn die Hitze noch nicht begonnen hat.

 

 


Schimmel

Elektrosmog


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Die schnellste und einfachste Möglichkeit Wohnraumschadstoffe zu reduzieren ist zu lüften.

 

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